Riemker Halle soll wieder zur „Böll-Hölle“ werden

Team-Manager Lanfermann (Foto) appelliert vor dem Spiel gegen Schwitten an die Fans: „Wir brauchen euch.“ Gegen den Liga-Fünften wartet jedoch ein hartes Stück Arbeit auf die Teutonia.

Auf der Tribüne peitschen die Fans ihre Mannschaft nach vorne: mit lauten Sprechchören und Trommeln, im Hintergrund macht ein Spielmannszug Stimmung. Dieses Szenario ist in Riemke ebenso Vergangenheit wie die glorreichen Bundesliga-Zeiten. Auf den Tribünen der Böll-Halle herrscht zwar keine gähnende Leere, aber immer häufiger erdrückende Stille.

Peter Lanfermann will das vor dem Heimspiel gegen den TV Schwitten ändern (Samstag, 17 Uhr). „Früher war das hier die Böll-Hölle. Wir brauchen die Fans, am besten mit einer enormen Lautstärke. Sie sind unser achter Spieler“, sagt der Team-Manager, gibt aber zu: „Klar müssen wir die Fans auf der Platte richtig mitreißen. Daran arbeiten wir. “Gegen Schwitten wartet auf die Bochumerinnen ein hartes Stück Arbeit. Der Liga-Fünfte ist ebenfalls aus der Regionalliga abgestiegen, die Mannschaft ist aber zu großen Teilen zusammen geblieben und hegt im Gegensatz zu Riemke Ambitionen auf eine baldige Rückkehr in die nächsthöhere Klasse. „Wir sind der Außenseiter, aber wir haben bewiesen, dass wir die Favoriten ärgern können. Wir haben nichts zu verlieren und wollen uns teuer verkaufen“, so Trainerin Antje Krüger.

Weiterlesen...

 

Samijas Aus kostet die Teutonia die Punkte

Riemkes Herren hatten den VfL Gladbeck am Rande einer Niederlage. Eine Schiedsrichterentscheidung und eine Verletzung entscheiden das Spiel.

VfL Gladbeck - SV Teutonia Riemke 27:24 (13:13)

Teutonia: Erzfeld, Zidorn - Samija (9/4), Barth (5), Schröder (3), Bekstone (2), Braun (1), Geukes (1), Driesel (1), Lüning (1), Aufermann (1), Speckamp

Mit einem klaren Auftrag war die Teutonia zum Liga-Favoriten nach Gladbeck gefahren – endlich wieder „richtigen Handball“ spielen, also zupacken und kämpfen, ohne dabei die spielerische Linie zu verlieren. In Gladbeck haben die Bochumer den von Trainer Dieter Lenz ausgegeben Auftrag erfüllt und hätten damit fast die Sensation geschafft.

„Das Spiel war ein Lichtblick. Wir haben uns nicht aufgegeben und haben die Partie lange offen gehalten. Das hat mir gezeigt, dass die Mannschaft lebt“, so Lenz, der aber nicht nur lobende Worte parat hatte: „Es gab durchaus Abstriche. Wir haben nicht clever genug gespielt und zu viele Chancen ausgelassen.“

Bis zur 45. Minute boten die Riemker Handballer den Gladbeckern nicht nur Paroli, sondern konnten stellenweise sogar das Spiel gestalten. Vom anfänglichen Rückstand (1:3, 4:6) ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen, gingen sogar zweimal in Führung (7:6, 10:9) und hielten zur Halbzeit das Remis (13:13).

Nach dem Seitenwechsel ging Gladbeck abermals in Front (16:14) und abermals gelang es den Teutonen, das Blatt zu wenden (17:16). Der VfL, sichtlich überrascht vom Auftritt der zuletzt schwachen Riemker, hatte Glück, dass die Bochumer in der Chancenverwertung Nachlässigkeiten zeigten und nicht höher in Führung gingen.

Dann jedoch kam es zum Platzverweis für Marijo Samija, der einen Siebenmeter auf den Kopf des Torhüters geworfen haben soll. „Das war keine Absicht“, sagt Lenz. Der Ausfall von Samija, bis dahin Dreh- und Angelpunkt des Angriffsspiels, hemmte die Bochumer. Auch Steffen Lüning, der sich eine Leistenzerrung zuzog, konnte nur noch in der Deckung aushelfen und schwächte den Riemker Rückraum weiter.

Gladbeck profitierte von den Ausfällen der Bochumer und riss das Spiel über die Flügel wieder an sich. Fünf Minuten vor Schluss drehten die Gastgeber schließlich die Partie und Lenz blieb nur noch ein durchwachsenes Fazit: „Das tut weh, wir hätten die Punkte holen können.“

Bochum, 07.11.2010, Felix Kannengießer

   

Riemker Rückraum blüht im Münsterland auf

Zweiter Saisonsieg für Teutonias Damen. Riemke tritt dominant auf und nimmt die Punkte aus Wettringen verdient mit nach Bochum.

FC Vorwärts Wettringen - SV Teutonia Riemke 22:29 (9:15)

„Zurück zu alten Tugenden“ – so lautete das Motto für Teutonia Riemkes Damen beim Auswärtsspiel in Wettringen. „Das haben sie mit Bravour umgesetzt“, sagt Team-Manager Peter Lanfermann: „Das war genau so, wie wir es sehen wollten.“ Über 60 Minuten rannten, kämpften und ackerten die Handballerinnen aus dem Bochumer Norden. Der verdiente Lohn: zwei Punkte und der Sprung auf Rang elf.

Die Teutonia machte von Beginn an klar, dass sie die Punkte mit nach Hause nehmen wollte. Nach dem 1:0 gaben sie die Führung nicht mehr ab. In der Deckung ließen die Bochumerinnen Wettringen kaum Luft zum Atmen, gingen aggressiv und gallig zu Werke. Auch nach vorne erlaubte sich Riemke kaum Fehler, so dass die Gastgeberinnen ihr schnelles Gegenstoß-Spiel kaum durchziehen konnten. Bezeichnend dafür: Aus dem Spiel heraus erzielte Wettringen nur zwölf Tore, die übrigen zehn Treffer fielen nach Siebenmetern.

Weiterlesen...

   

Zurück zu alten Tugenden

Riemkes Mannschaften wollen sich ihrer Stärken besinnen und überzeugende Auftritte abliefern. Die Damen reisen ins Münsterland nach Wettringen, die Herren treffen auf den Liga-Favoriten aus Gladbeck.

Für Riemkes Damen gilt es nach der 15:32-Pleite gegen Dortmunds Reserve den Anschluss an die Mittelfeldplätze nicht aus den Augen zu verlieren. Gegen Vorwärts Wettringen zählt für die Handballerinnen aus dem Bochumer Norden deshalb nur ein Sieg (Sonntag, 17 Uhr). „Wir können jeden Punkt gebrauchen“, sagt Team-Manager Peter Lanfermann.

Hoffnung macht Lanfermann die Spielanlage der Mannschaft aus dem Münsterland, die mit der von Menden-Lendringsen zu vergleichen ist. Dort holten Teutonias Damen ihren bisher einzigen Saisonsieg, mit einer kompromisslosen Deckung und dem unbedingten Willen zum Sieg. Auch gegen Dortmund war dieser Einsatz in der Anfangsphase zu spüren. Für Riemke gilt es nun, dieses Engagement auf die komplette Spielzeit zu übertragen.

Vor allem in Sachen Torausbeute müssen sich die Bochumerinnen wieder steigern. Bis auf Silvia Klaile kommt zu wenig Druck von den Rückraum-Spielerinnen. „Wir müssen in der Offensive die richtigen Entscheidungen treffen“, sagt Co-Trainer Thomas Lücke: „Maja Schulze-Happe wäre eine, die einfache Tore erzielen kann. Sie sollte sich mehr zutrauen.“

Teutonias Herren wollen nach drei Niederlagen in Folge wieder in die Spur zurück finden. Der Gegner am Samstag (19.30 Uhr) heißt jedoch Gladbeck und ist einer der Liga-Favoriten. Trainer Dieter Lenz erwartet deswegen nicht zwingend zwei Punkte: „Das wäre vermessen, aber ich fordere, dass wir 60 Minuten lang richtigen Handball spielen, um jeden Ball kämpfen und unseren Willen auch durch einen Rückstand nicht brechen lassen. Wir müssen über unsere Grenzen gehen.“

Zuletzt ließ sich die Teutonia gegen die HSG Menden-Lendringsen zu Hause mit 20:33 auseinander nehmen. Zu Gute zu halten ist den Riemkern aber, dass sie momentan auf die Aufstiegsfavoriten trafen und treffen. Augustdorf, Lemgo, Menden, jetzt Gladbeck, in der nächsten Woche dann Bielefeld – das sind die fünf punktstärksten Teams der Oberliga.

Dennoch, die Riemker müssen was für ihr Selbstbewusstsein tun. Das geht mit einem ordentlichen Auftritt gegen einen Favoriten, am besten aber mit der entsprechenden Punktausbeute. „Dafür müssen wir die Basis-Tugenden reaktivieren“, sagt Lenz: „Wir müssen agieren statt reagieren, Aggressivität zeigen. Jeder muss sehen, dass er seine Aufgaben erfüllt und trotzdem im Kollektiv funktioniert.“

derwesten.de, Bochum, 04.11.2010, Felix Kannengießer

   

Riemke geht gegen Menden unter

SV Teutonia Riemke - HSG Menden-Lendringsen 20:33 (13:20)

„So wie wir uns präsentiert haben, war das ein Klassenunterschied. Wir waren chancenlos.“ Auch am Tag nach der 20:33-Niederlage gegen die HSG Menden-Lendringsen konnte Riemkes Trainer Dieter Lenz (Foto) seinen Ärger über die Leistung seiner Mannschaft kaum verbergen: „Wir müssen uns schnell aus dieser Lethargie befreien. Jeder muss jetzt begreifen, dass es um den Klassenerhalt geht, sonst bekommen wir arge Probleme. Alles andere ist Träumerei. “Gegen die HSG fingen sich die Riemker nach einem eigentlich geglückten Saisonstart die dritte Niederlage in Folge ein. Dabei boten die Gastgeber dem Favoriten aus dem Sauerland eine gute Viertelstunde Paroli. Eine Erklärung zu finden für das, was dann passierte, fällt auch Lenz schwer: „Vielleicht haben wir uns beeindrucken lassen, aber die Art wie wir aufgetreten sind ist schon bedenklich.“

Beinahe körperlos agierte die Riemker Deckung plötzlich gegen die druckvollen Angriffe der Gäste, die vor allem über die linke Seite der Teutonia ins Spiel kamen. Im Rückraum durfte die HSG schalten und walten wie sie wollte – von Aggressivität war bei den Bochumern nichts zu merken. Im Gegenteil.

Weiterlesen...

   

Derby-Debakel für Riemke

SV Teutonia Riemke - Borussia Dortmund II 15:32 (7:13)

Das Spiel hätte noch Stunden weiterlaufen können, es hätte sich aus Riemker Sicht wohl nicht gebessert. „Wir hatten einen schwarzen Tag. Es hat einfach nichts gepasst“, resümierte Teutonias Team-Manager Peter Lanfermann (Foto) nach der haushohen Niederlage gegen die BVB-Reserve.

Böse Zungen würden wohl behaupten, dass Dortmunds Trainerin Alice Vogler ihrem Ex-Verein mit ihrem neuem Team eine Lehrstunde in Sachen Handball erteilt hat. Die Voraussetzungen bei der Borussia und in Bochum sind jedoch gänzlich andere. Während man in Riemke den Klassenerhalt als oberstes Ziel ausgegeben hat, peilt das ambitionierte Team aus Dortmund einen Platz in der Spitze der Liga an. „Und das“, so Lanfermann, „wissen auch die Spielerinnen. Vielleicht hat es in den Köpfen drin gesteckt.“

Zu Anfang offenbarte sich das noch nicht. Die Zuschauer sahen ein Spiel zweier nervöser Mannschaften, die beide Fehler produzierten. Nach knapp 15 Minuten stand es gerade einmal 3:2 für die Gäste – nicht gerade ein Zeichen für ein Offensiv-Spektakel.

 

Weiterlesen...

   

Riemker Reserve verliert das erste Spiel gegen Wanne‐Eickel

DSC Wanne‐Eickel – SV Teutonia Riemke 25:21 (11:10)

Im zweiten Auswärtsspiel hintereinander musste sich die Reserve von Teutonia Riemke dem Nachbarn aus Wanne‐Eickel am Ende mit 4 Toren geschlagen geben.
Die Anfangsphase verlief zunächst ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich bis zum 7:6 absetzen. Die Abwehr der Riemker ließ nur wenig einfache Tore zu und wenn der Gastgeber eine Lücke fand, war Verlass auf Torhüter David Minwegen. Das Angriffspiel jedoch war zu dieser Zeit zu unkonzentriert. Durch die offensive Deckung gegen Marc‐Oliver kam der Gast nur schwer ins Spiel und verstrickte sich zunehmend in Einzelaktionen. Kurz vor der Pause häuften sich die leichten technischen Fehler und beim Abschluss fehlte auch das nötige Quäntchen Glück, sodass die Gastgeber auf 11:6 davon ziehen konnten. Die Riemker sammelten sich wieder und konnten durch 4 schnelle Tore auf 11:10 verkürzen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen.

Weiterlesen...

   

Riemke II deklassiert Herdecke

Sieg mit 17 Treffern Vorsprung gegen eine vom Personal arg gebeutelte Herdecker Mannschaft. Nach der 40. Minute blieb die Teutonia ohne Gegentor.

HSG Herdecke/Ende - Teut. Riemke II 5:22 (3:10)

Teutonia: Y. Dietrich - Biziene (10), Behler (4), Machleit (2), Grotelaers (2), Schmidt (1), Rode (1), Hurrelmeyer (1), Oppel (1)

Riemkes Reserve ist in der Fremde kaum zu bremsen. Nach dem Auswärts-Erfolg in Fröndenberg überrollten die Handballerinnen aus dem Bochumer Norden auch die HSG Herdecke in ihrer eigenen Halle. „Der Gegner war kein Maßstab“, sagte Co-Trainer Thomas Steinkirchner.

Weiterlesen...

   

Terminplaner 2016/2017

altUnter Downloads steht nun der Terminplaner unseres Vereins für die Saison 2016/2017!!!

Die gedruckte Ausgabe liegt in der Böll-Halle aus.

 






   

Seite 20 von 20

Sponsoren