Teutonia Riemke steckt im Oberliga-Abstiegskampf fest

Für die Handballer des SV Teutonia Riemke spitzt sich die Lage im Oberliga-Abstiegskampf weiter zu. Nach der 25:27 (11:14)-Pleite beim bis dato punktgleichen Kellerkonkurrenten Augustdorf stecken die Grün-Weißen endgültig unten fest.

HSG Augustdorf/Hövelhof - SV Teutonia Riemke 27:25

Für die Handballer des SV Teutonia Riemke spitzt sich die Lage im Oberliga-Abstiegskampf weiter zu. Nach der 25:27 (11:14)-Pleite beim bis dato punktgleichen Kellerkonkurrenten Augustdorf stecken die Grün-Weißen endgültig unten fest. Zwar ist selbst das gesicherte Mittelfeld angesichts von nur sechs Punkten Rückstand noch in Reichweite. In ihrer jetzigen Form allerdings ist die Teutonia abstiegsreif.

„Jetzt stehen wir da, wo wir nicht hinwollten. Ich will keine Diskussionen übereinander, jeder sollte jetzt erst einmal in sich selbst hinein horchen. Wir müssen uns mehr quälen, wir brauchen mehr Einsatzwillen“, umreißt Trainer Timo Marcinowski die prekäre Situation mit klaren Worten: „Wenn wir so weiter spielen, steigen wir in die Verbandsliga ab.“

In einem typischen Abstiegskampf-Schlüsselspiel mit reichlich Verunsicherung auf beiden Seiten hielt Augustdorf die Teutonia stetig auf Distanz, die Grün-Weißen gingen nicht ein einziges Mal in Führung. Dafür sorgte Riemke im Grunde selbst, denn: HSG-Torwart Ronny Krüger machte sein bestes Saisonspiel, entschärfte reihenweise freie Würfe. 20 Fehlversuche (davon allein fünf Strafwürfe) hatte sich Marcinowski notiert, teilweise flogen die Bälle gar neben das Tor. „Bei vielen ist es eine Kopfsache“, konstatierte der Trainer deshalb.

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Frohe Weihnachten

Liebe Handballfans,
der Jahreswechsel mit den schönen Weihnachtstagen und den guten Wünschen für das Jahr 2014 steht vor der Tür. Es ist die Zeit für Besinnung, Rückblick und Ausblick:

Uns ist sehr viel gelungen. Einige Dinge konnten wir nicht so wenden, wie wir es wollten. Bei wiederum anderen Ereignissen blieb uns nur eine begleitende Rolle.

Für das was wunderbar geklappt hat sagen wir ganz herzlich Danke! Es ist ja immer ein Gemeinschaftswerk, das Aktive, Ehrenamtliche und Förderer gestalten. Natürlich ragen immer die großen Dinge heraus, wie der Aufstieg der Herren in die Oberliga. Ein anderes Beispiel ist unser Ruhr-Cup über die Pfingsttage. Ein Musterbeispiel von Engagement der Eltern und fröhlicher Ausgelassenheit von über 1000 Mädchen und Jungen. In allen Ecken des Vereins wirken positive Kräfte, die nicht immer das Licht der öffentlichen Wahrnehmung erreichen. Und dennoch … die Summe dieser kleinen Erfolge prägt unseren Verein, macht ihn lebens- und liebenswert.

Wir haben auf einigen Feldern nicht glänzen können, aber aus diesen Ereignissen Kraft und Kreativität für neue Wege gefunden. Es mag noch so viele negative Vorzeichen geben, wir lassen und von der Idee nicht abbringen, dass unser Handballsport Kinder, Jugendliche und Senioren positiv für den Lebensalltag prägt.

Dieser Spur werden wir auch im kommenden Jahr folgen. So sehr der Erfolg auch lockt, wir werden die sportliche Fairness nicht aus den Augen verlieren. Auch nicht den Blick auf jene, die nicht so privilegiert sind. Das zeigen wir Handballerinnen und Handballer  jedes Jahr beim Kemnader Burglauf und das möchten wir auch den vielen Gästen unserer Internetseite ans Herz legen: Spenden Sie bitte für die Aktion benni & co (nähere Infos unter www.benniundco.eu), Sparkasse Bochum, BLZ 430 500 01,Kto. 427 724, IBAN:DE67 4305 0001 0000 4277 24, BIC: WELADED1BOC.

Gesegnete und besinnliche Feiertage wünscht Euch/Ihnen

Der Vorstand

 

   

Handball-Oberliga: Teutonia-Damen bleiben Verfolger der Top-Fünf

Die Anzahl der Gegentreffer haben sie endlich wieder unter der 30-Tore-Grenze gehalten, zu einem Sieg hat es für Riemkes Oberliga-Handballerinnen dennoch nicht gereicht.
Aber mit dem Punkt, den man beim 26:26 (13:13) in fremder Halle gesichert hat, halten die Grün-Weißen das Team von LIT Handball NSM weiter hinter sich und festigen ihren Platz hinter der Top-Fünf der Liga.

Rückraum-Probleme

Probleme hatten die Riemkerinnen in dieser Partie vor allem im Rückraum, dem es an der notwendigen Durchschlagskraft fehlte. Mit Marta Wozniak und Mirela Tahirovic fehlten gleich beide Spielmacherinnen, was sich im Spielaufbau deutlich bemerkbar machte. "Mit vier Rückraumspielerinnen 60 Minuten den Druck hochzuhalten und konzentriert zu spielen, ist uns heute schwer gefallen", so Trainer Gudio Drescher, der zunächst dennoch einen ordentlichen Start seiner Mannschaft sah.

4:2 hieß es nach gut zehn Minuten, in der die Riemkerinnen allerdings bereits zu viele Möglichkeiten ungenutzt ließen. "Es hätte bei konsequenter Chancenauswertung locker 7:2 stehen können", ärgerte sich der Coach. Kurz vor der Pause gelang den Gastgeberinnen der Ausgleich, nachdem die Teutonia bis dahin stets mit ein, zwei Treffern in Front lag.

Nach dem Wechsel drehte Nordhemmern den Spieß dann endgültig um und spielte seinerseits eine Zwei-Tore-Führung heraus, der die Riemkerinnen fortan hinterherliefen. Das Team von Guido Drescher überzeugte mit einer guten kämpferischen Leistung und was dem Rückraum an diesem Tag nicht gelang, wurde über die Außenposition und den Kreis kompensiert. Dabei setzten sich vor allem Maike Lehnen und Julia Niggemeyer in Szene, die gemeinsam 16 Treffer für ihr Team erzielten.

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Handball-Oberliga: Riemker Damen fehlt die "Haftung"

Riemkes Trainer Guido Drescher (Foto) hatte seine Mannschaft gewarnt, dass die Partie gegen das noch sieglose Schlusslicht DJK Coesfeld nicht zum Selbstläufer werden würde. Obwohl die Teutonia gewann, sollte er Recht behalten.

Denn die Teutonia-Damen taten sich gegen den Außenseiter schwer. Am Ende setzte sich mit der Teutonia dennoch die bessere Mannschaft durch und durfte einen hart erkämpften 35:31 (16:15)-Erfolg mit nach Bochum nehmen.

Personell in aktueller Bestbesetzung hatten die Riemkerinnen dennoch mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. So fehlte ihnen die richtige "Haftung", weil in Coesfeld der Einsatz von Harz nicht erlaubt war. Ohne die Unterstützung des im Handball üblichen "Klebmittels" unterliefen den Riemkerinnen zahlreiche technische Fehler und Ballverluste, die den Coach ärgerten. "Ohne Haftmittel hatten wir unsere liebe Not. Aber die Fehlerquote muss minimiert werden, auch wenn wir ohne Harz spielen."

Überharte Gangart

Nicht einverstanden war Guido Drescher zudem mit der überharten Gangart der Gastgeberinnen, die von den Schiedsrichtern viel zu selten bestraft und unterbunden wurde. "Wir sind sehr oft in die Zange genommen worden, doch der Pfiff blieb aus", so die Kritik des Riemker Trainers. Und so stellte die Teutonia zwar das klar bessere Team, zeigte sich aber von der ruppigen Spielweise des Schlusslichtes sichtbar beeindruckt. Opfer der zahlreichen rüden Attacken war Silvia Klaile, die mit einer Oberschenkelverletzung bereits nach 15 Minuten ausschied.

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Riemker Teams gehen in Ostwestfalen unter

Es haperte an der richtigen Einstellung

Das hatten sich Riemkes Handballer sportlich ganz anders vorgestellt. Statt der erhofften Erfolgserlebnisse hatten beide Oberligateams jeweils eine derbe Klatsche zu schultern: Die Damen gingen mit 28:39 (15:21) beim TV Verl unter, die Herren ließen sich vom wiedererstarkten TuS Spenge mit 34:23 (15:10) auseinandernehmen. Bei der Analyse und der Suche nach den Gründen hatten die beiden Trainerkollegen Guido Drescher und Timo Marcinowski die gleichen Ursachen ausgemacht: Es mangelte an der notwendigen Einstellung und Leidenschaft, die erforderlich gewesen wäre, um zwei Topteams der jeweiligen Liga auf Augenhöhe begegnen zu können.

Denn dass der TuS Spenge trotz seines miserablen Saisonstarts auch in dieser Saison wieder ganz oben mitspielen wird, davon ist Riemkes Coach nach dem Auftritt der Gastgeber überzeugt. „Die Mannschaft hat nach dem Trainerwechsel ein ganz anderes Gesicht gezeigt und wird mit ihrer individuellen Klasse, die wir schmerzhaft zu spüren bekommen haben, ganz schnell wieder nach oben kommen.“ Von seinen Schützlingen zeigte sich Marcinowski dagegen enttäuscht. „Das ist einfach zu wenig, was wir bislang auswärts zeigen. Und mit dieser Einstellung ist es nicht verwunderlich, dass wir so ein Spiel dann letztlich mit elf Toren verlieren.“

Und so ist der Verlauf der Partie auch schnell erzählt: Bereits nach elf Minuten und einer 9:3-Führung machte Spenge deutlich, dass es für die Teutonia an diesem Tag nicht viel zu holen geben würde. Riemke kam beim 7:10 zwar noch einmal in die Nähe des Ausgleichs, ließ aber gute Gelegenheiten liegen und lag zur Pause wieder klar hinten. Drei Riemker Zeitstrafen in Folge und eine Spenger 5:0-Serie räumten zu Beginn der zweiten Hälfte dann auch die letzten Zweifel nach dem klaren Sieger dieser Begegnung aus. Die Hausherren zogen von 20:16 auf 25:16 davon und knallten dem Riemker Torhütergespann die Bälle vor allem aus dem Rückraum nur so um die Ohren. „Unsere Abwehr war nicht konsequent genug, die Fehlwurfquote mit 28 viel zu hoch und zwölf technische Fehler darf man sich auch nicht leisten, wenn man hier etwas Zählbares mitnehmen möchte“, so Riemkes Coach.

Teut. Riemke: Erzfeld, Zidorn; Samija (8/1), Lüning (4), Braitwaite (1), Müller (2), Wild (3), Driesel (2), Bouali (2/1), Weber (1), Kramer, Schröder, Al-Youssef

Ganz ähnlich hatten sich bei dem auswärtigen Doppelspieltag zuvor auch die Riemker Damen präsentiert. Motivation und Leidenschaft waren entweder auf dem Weg Richtung Verl verloren gegangen oder gleich zu Hause vergessen worden. Fakt war, dass von dem guten Spiel, mit dem sich die Riemkerinnen zuletzt jede Menge Respekt erworben hatten, kaum etwas zu sehen war. „Die Abwehr zu defensiv, die Zahl der technischen Fehler zu hoch. Das reicht dann am Ende nicht aus, um sich gegen eine gut funktionierende Verler Spitzenmannschaft behaupten zu können“, so Guido Drescher. „Zudem hat das Kollektiv nicht funktioniert. Gepaart mit den Ausfällen, die wir zu verzeichnen hatten, konnten wir Verl kein Paroli bieten.“ Der Tabellenzweite überrannte die Teutonia bereits in der ersten Hälfte mit seinem gut vorgetragenen Tempospiel. Riemke fand keine Mittel, um dagegenzuhalten und ließ auch den notwendigen Kampfgeist vermissen, um das Ergebnis am Ende ein wenig moderater zu gestalten.

Teut. Riemke: Dietrich, Scheffler; Berens (5), Klaile (4), Ißleib (3), Kottmann (1), Grzegorczyk (3), Lehnen (6/6), Güntner (1), Franz (2), Niggemeyer (3)

   

Überragendes Torwart-Duo lässt Riemke jubeln

RIEMKE Eine bessere Antwort auf die Pleite der Vorwoche hätten Riemkes Oberligahandballer nicht geben können. In einer mitreißenden Partie bezwangen sie mit jeder Menge Dusel in der Schlussphase und zwei überragenden Torhütern den bis dahin ungeschlagenen TuS Bielefeld/Jöllenbeck mit 31:30 (18:13).

Eine Viertelstunde Anlaufzeit brauchte die Teutonia. Nachdem sie einige gute Chancen vergab und 5:7 zurücklag, leitete Andreas Driesel mit vier Treffern in Folge die Wende ein. Der schnelle Linksaußen profitierte dabei wieder von den punktgenauen Pässen seines Keepers Sven Erzfeld, der pünktlich zum Spiel einsatzfähig war. Dessen zahlreiche Paraden sowie eine grandiose Abwehrleistung waren dann der Grundstein für die deutliche 18:13-Führung zur Pause, die mit drei weiteren Toren direkt nach dem Wechsel auf 21:13 ausgebaut wurde.

Braithwaite kurz gedeckt

Riemke spielte bis dahin wie aus einem Guss, der Favorit zeigte sich dagegen vor allem in der Defensive erstaunlich anfällig. Das sollte sich aber ändern. Bielefelds Coach stellte seine Abwehr um, ließ den siebenfachen Torschützen Merlin Braithwaite kurz decken und brachte die Teutonia damit völlig aus dem Konzept. "In dieser Phase haben wir die Ruhe verloren, waren zu ideenlos im Angriff und haben es versäumt, wenigstens in der Abwehr weiter engagiert zu arbeiten", musste Trainer Timo Marcinowski ansehen, wie die Gäste aufholten. Nur gute zehn Minuten brauchten die Bielefelder für eine 10:3-Serie, mit der sie die Begegnung beim 23:23 erstmals wieder ausglichen. Kurze darauf führten sie sogar mit 26:24.

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2. Herren Erfolgsserie geht weiter

Die Partie begann ausgeglichen. Es zeigte sich schnell, dass es ein hitziges Spiel werden sollte. Nickeligkeiten führten immer wieder zu Spielunterbrechungen. Die Schiedsrichter hatten immer wieder Mühe Diskussionen zu unterbinden. Beim Spielstand von 10:10 mussten die Zuschauer, was die Tore anging, eine Durststrecke durchleben. Minutenlang kam keine der beiden Mannschaften zum Torerfolg, bis Marcel Nöcker den Knoten in der 25. Minute endlich wieder zum Platzen brachte. Mit einer 4 Tore Führung gingen die Riemker in die Kabine (14:10).

Zu Beginn der 2. Halbzeit konnte Riemke sich sogar mit 15:10 absetzen. Der frühe Vorsprung wurde durch eine kompakte Deckung und gutem Zusammenspiel mit dem Kreis errungen. Erkämpfte 7 Meter verwandelte Torben Kramer gewohnt sicher. Doch die frühe Führung führte bei den Riemkern sichtlich zu einem Spannungsabbau und daraus resultierenden Unkonzentriertheiten im Abschluss und in der Deckung. Suderwich schlich sich Tor für Tor ran und glich in der 54. Spielminute zum 22:22 aus. Die Schiedsrichter, mit dieser spannenden und immer noch hitzigen Situation sichtlich überfordert, griffen plötzlich zu einer zweifelhaften Zeitstrafe, die das Riemker Team für den Rest des Spiels in Unterzahl brachte. Glück für Riemke, dass eine Minute vor Schluss ein völlig freier Wurf von Suderwich nur zum Field Goal beim Football gereicht hätte, das Handballtor aber weit verfehlte. Die entscheidenden Treffer zum Matchgewinn erzielte Jonathan Kogel, der einmal sehr gut freigespielt wurde und nach erneutem Ballgewinn der Riemker die Partie mit einem Kempator entschied.

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Punktgewinn oder Punktverlust für Riemke?

RIEMKE War es ein Punktgewinn oder war es ein Punktverlust? So ganz wussten Riemkes Oberliga-Handballerinnen nicht, ob sie sich über das 29:29 (15:13) gegen den SC DJK Everswinkel freuen oder ärgern sollten.

Die erste Hälfte gehörte klar den Riemkerinnen. Aus einer sicheren Abwehr heraus, in der Silvia Klaile durch ihr konsequentes und engagiertes Auftreten herausragte, lief auch das Spiel nach vorne gut. Großes Manko: Riemke erlaubte sich zu viele Abspielfehler, machte zu wenig aus seinen Chancen und hätte bereits zur Pause deutlicher als 15:13 führen müssen.


Den Vorsprung verspielt

Dass sich so etwas rächen kann, ist eine alte Sportlerweisheit. So erging es dann auch den Riemkerinnen, die es nach dem Wechsel nicht verstanden, sich weiter abzusetzen, sondern ihren Vorsprung verspielten - zusätzlich bedingt durch den plötzlichen Umschwung der Schiedsrichter. Bestach das Duo in der ersten Hälfte noch durch eine tadellose Leistung, so häuften sich in der zweiten Halbzeit die Fehlentscheidungen. Riemkes Spielerinnen zeigten sich sichtlich irritiert.

Neun Tore von Tanja Berens

Doch zum Glück hielten Silvia Klaile mit ihrer starken Defensivleistung und die bestens aufgelegte Tanja Berens mit ihren insgesamt neun Treffern die Teutonia weiter im Spiel. Dennoch gerieten die Riemkerinnen in der Schlussphase erstmals in Rückstand, die Begegnung schien ihnen zu entgleiten, ehe Jenny Güntner in der Schlussminute zum 29:29 ausglich. Dabei sollte es dann auch bleiben, weil die Schiedsrichter Tanja Berens 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen klaren Strafwurf versagten.

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Riemke bejubelt ersten Saisonsieg

Bezirksliga, Frauen
Teut. Riemke 3 - VfL Gladbeck  22:17 ( 10:9)

Erleichterung bei den Bezirksligadamen des SV Teutonia Riemke: Am vierten Spieltag gelang gegen die ebenfalls noch punktlosen Gladbeckerinnen endlich der erste Sieg. Nach zähem Beginn, in dem beide Angriffsreihen nur wenig Durchschlagskraft zeigten, lief die Teutonia die ersten 20 Minuten allerdings einem Rückstand hinterher. Nachdem man in der Offensive etwas mehr Druck aufbaute, lief es besser und als Sophie Oberscheidt kurz vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich erzielte, war der Bann endgültig gebrochen. Die knappe Pausenführung bauten die Grün-Weißen in der zweiten Hälfte kontinuierlich bis auf 20:12 in der 47. Minute aus. Erst in der Schlussphase gelang den Gästen noch ein wenig Ergebniskosmetik.

Teut. Riemke: Schabrowski; Krönert , Fleckstein (6/2), Herrmann , Bader (6/5), Bobek (1), Bicic (5), Oberscheidt (1), Nowak, Punge, Benzmann, Cytlak (1), Sievers (1), Samija (1)


   

Dritter Saisonsieg für Riemker Zweitvertretung

Landesliga, Frauen
Teut.Riemke 2 - SV Dolberg  24:16 (11:7)

Die Riemker Reserve ist zurück in der Erfolgsspur. Nach der ersten Saisonniederlage im Lokalduell gegen den Bochumer HC Trotz gab es im Heimspiel gegen den SV Dolberg wieder einen souveränen Auftritt mit einem sicheren Sieg, der aufgrund der Vielzahl vergebener Torchancen noch höher hätte ausfallen müssen.

Trotz der angeschlagenen Nathalie Kuhn (Erkältung) und Hanna Wessel (Knieprobleme) kamen die Riemkerinnen gut in die Partie. Insbesondere die Deckung zeigte sich überaus aufmerksam, fing viele Bälle ab, die dann direkt durch das schnelle Umschalten auf den Angriff in Tore umgemünzt werden konnten. Den Vorsprung von 8:2 nach einer Viertelstunde verspielte die Teutonia zwar durch einige Unachtsamkeiten in der Defensive, dennoch ging es mit einer 11:7-Führung in die Pause.

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Teutonias Rotation verwirrt Menden

Damit war nicht zu rechnen, denn alle Vorzeichen sprachen eigentlich gegen den SV Teutonia Riemke. Doch mit enormem Teamgeist, mannschaftlicher Geschlossenheit und für den Gegner verwirrender Rotation im Angriff gelang den Oberliga-Handballerinnen die kleine Sensation: Sie siegten mit 34:32 (15:17) beim hochgehandelten und bis dahin ungeschlagenen Drittliga-Absteiger HSG Menden-Lendringsen.

"Was die Mannschaft geleistet hat, ist aller Ehren wert", war Trainer Guido Drescher stolz auf sein Team, das im Spiel eins ohne Nathalie Sivers und Ragna Werner auch noch auf Laura Ißleib und Maria Kottmann verzichten musste. Doch der Coach hatte die richtige Taktik gefunden, um den Favoriten auszuhebeln. Die Teutonia ging hohes Risiko und stellte die Gastgeberinnen mit stetig rotierenden Positions- und Personalwechsel in der Offensive immer wieder vor neue Situationen. Mit Erfolg: Menden fand keine Mittel, sich auf das Spiel der Riemkerinnen einzustellen, die ihre schön herausgespielten Wurfsituationen diesmal auch konsequent nutzten.

Dabei setzten sich neben Tanja Berens (Foto), Julia Niggemeyer und Vanessa Rump auf den Außenpositionen vor allem Spielmacherin Marta Wozniak, die klug Regie führte, und Mirela Tahirovic im Rückraum bestens in Szene.

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