Riemke steckt im Tabellenkeller fest

Desaströses Abwehrverhalten führt zu nächstem Misserfolg

„Willkommen im Abstiegskampf!“ So lautete der Kommentar eines frustrierten Riemker Trainers nach der 30:35 (15:18)-Niederlage seiner Mannschaft gegen LIT Handball NSM. Mit nur vier Punkten aus sieben Spielen steckt die Teutonia im Tabellenkeller fest und muss sich jetzt arg zusammenreißen, um in den kommenden Wochen wieder nach oben blicken zu können.
In einem alles andere als oberligareifen Spiel offenbarten beide Teams deutlich Schwächen in der Defensive, wobei sich die der Teutonia schlussendlich noch „desaströser“ im Abwehrverbund präsentierte als der Gegner und Marta Wozniak als „Ausputzerin“ schmerzlich vermisst wurde. Folgerichtig standen die Grün-Weißen nach 60 Minuten erneut mit leeren Händen da. Dabei hatte die Mannschaft nach dem guten Testspiel beim Drittligisten Recklinghausen unter der Woche viel Selbstbewusstsein getankt und war mit jeder Menge Optimismus in die Partie gegen den Tabellenführer gegangen. Dass der keine Übermannschaft stellt, war recht schnell klar. Im Angriff machten die Riemkerinnen dann auch einen guten Job, doch was vorne funktionierte war hinten desaströs. „Wir waren in der Abwehr viel zu lieb und haben die nötige Einstellung vermissen lassen“, kritisierte Guido Drescher (Foto).

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Abgeklärter Auftritt der Teutonia

Sicherer 28:24-Sieg gegen den HSC Recklinghausen

Solide, abgeklärt, geduldig und am Ende souverän war der Auftritt der Riemker Verbandsligahandballer im Spiel gegen den Ortsnachbarn HSC Recklinghausen. Die junge Mannschaft des Riemker Ex-Trainers Dieter Lenz mühte sich redlich, das mit einigen ambitionierten Talenten gespickte Team musste sich letztlich aber der größeren Routine und Erfahrung der Riemker beugen, die das Spiel sicher mit 28:24 (12:11) nach Hause brachten und den Vorteil hatten, in der Breite besser aufgestellt zu sein. Beleg dafür war die Torschützenliste, in die sich an diesem Tag bis auf Philipp Speckamp alle Riemker eintrugen durften.

Die kurioseste und gleichzeitig brenzligste Situation hatten die Riemker in der Anfangsphase des Derbys zu überstehen, als das Schiedsrichtergespann innerhalb von 30 Sekunden gleich drei Teutonen für zwei Minuten des Feldes verwies. 4:4 hieß es zu diesem Zeitpunkt, doch die Mannschaft von Timo Marcinowski löste die 3:6-Unterzahl bravourös.

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Oberliga-Frauen verlieren in Everswinkel

SC DJK Everswinkel - SV Teutonia Riemke 35:31

Auf einen Befreiungsschlag wartet man weiterhin vergeblich beim Riemker Damen-Team. Beim Tabellenführer SC DJK Everswinkel boten die Grün-Weißen über 55 Minuten zwar eine starke Leistung, stehen am Ende aber wieder ohne Punkte da und verbleiben auf dem zehnten Platz. „Wir haben ein großes Lob vom gegnerischen Trainer gekriegt, nur leider bringt uns das nicht weiter“, so Trainer Guido Drescher.

Im Angriff war die Teutonia kess aufgetreten gegen den haushohen Favoriten. „In der Kleingruppe haben wir unsere Konzeptionen gut gespielt“, lobte Drescher, der aber im gleichen Atemzug ein „zu zögerliches“ Abwehrverhalten monierte. Die gegnerische Halblinke war von der körperlich unterlegenen Nathalie Sievers nicht zu bändigen, traf zwölfmal und zog Riemke so fast im Alleingang den Zahn.

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Riemker werfen zu viele "Fahrkarten"

Eine voll besetzte Tribüne, 50 mitgereiste Fans, beste Stimmung und ein echtes Topspiel - Handballherz, was willst du mehr? Ganz einfach: Einen Sieg gegen den ungeschlagenen Tabellenführer! Doch den gab es nicht.

Auch die Teutonen haben den Lauf von Tabellenführer TuS Volmetal nicht stoppen können. Riemkes Verbandsliga-Herren unterlagen im Spitzenspiel beim TuS Volmetal mit 25:28 (12:14).

Es war ein verdienter Sieg für die Hausherren, die sich effektiver im Abschluss zeigten und ausgeglichener besetzt waren. Zwar erwischten die Riemker den besseren Start und gingen nach knapp zehn Minuten mit 6:3 in Führung. Doch in der Folge stellte der Tabellenführer seine Qualitäten unter Beweis und ließ sich auch nicht durch zwei parierte Strafwürfe von Sven Erzfeld beeindrucken.

Nach einer Viertelstunde war die Partie beim 7:7 wieder ausgeglichen, doch dass Volmetal nach 30 Minuten eine Zwei-Tore-Führung mit in die Pause nahm, war aus Riemker Sicht ärgerlich. Denn die Grün-Weißen erarbeiteten sich eine Vielzahl bester Chancen, mit denen sie aber fahrlässig umgingen.

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2. Herren: Erster Sieg in Folge!?

Der Sieg im Pokal scheint uns wirklich gut getan zu haben. Die Ernüchterung über den schlechten Start in die Saison ist damit zwar noch nicht ganz verschwunden aber der die Hoffnung und der Wille nun auch in der Meisterschaft zu punkten war geweckt. So traten wir an diesem Sonntag also vor heimischer Kulisse gegen den DSC Wanne-Eickel an.
Das Spiel begann recht ausgeglichen. Wir starteten ungewohnt im Angriff mit 2 Kreismittespielern gegen eine defensiv agierende Wanner Deckung. Unsere gewohnt offene Deckung wies einige Löcher auf, sodass als Reaktion auf unsere teilweise gut herausgespielten Tore durch variable Würfe aus dem Rückraum und gute Kreisanspiele recht einfache Tore der Gegner folgten (14:14). Zusätzlich erwies sich der Torhüter der Wanne-Eickler als besonders hartnäckig. Die schlechte Deckungsleistung veranlasste den Spielertrainer Benjamin Thiel einen Schritt zu wagen, den er bislang in der Saison noch nicht gegangen war. Eine Umstellung auf eine Mischung aus 6:0 und 5:1 Deckung leitete kurz vor der Halbzeit einen Bruch im Spiel ein. So gingen wir mit einem Tor Führung in die Kabine.

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Verdienter Derbysieg in der „Böll-Hölle“

Keeper Sven Erzfeld demütigt TuS Hattingen – Bergermann als ‚Abräumer’

Eine volle Tribüne, beste Stimmung, viele Emotionen, ein spannendes Spiel mit tollen Aktionen, hohem Tempo, zuweilen etwas Hektik, zwei roten Karten und mit der Teutonia am Ende ein verdienter und viel umjubelter Sieger - das Derby zwischen Teutonia Riemke und dem TuS Hattingen hatte alles, was ein solches Duell ausmacht und Fans gerne sehen. Trainer Timo Marcinowski war nach Spielschluss Schweiß gebadet, obwohl er selbst gar nicht gespielt hatte. „Ich bin fix und fertig und hätte es gerne etwas weniger spannend gehabt. Doch solange solche Spiele so für uns ausgehen,  kann ich das verkraften.“
Vorangegangen waren 60 Minuten, in denen der Aufsteiger aus der Nachbarstadt eindrucksvoll belegte, warum er mit 6:2 Punkten prima in die Saison gestartet war.  Die beiden Teams begegneten sich auf Augenhöhe und Riemke durfte sich bereits in den ersten 30 Minuten bei ihrem grandiosen „Schnapper“ Sven Erzfeld bedanken, dass man zur Pause mit einer 12:10-Führung in die Kabine gehen konnte.

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Riemke mit größerem Siegeswillen

Teutonia machte es gegen Aplerbeck unnötig spannenden

Riemkes Oberligahandballerinnen haben sich bestens erholt aus der Handballpause zurückgemeldet und einen letztlich verdienten 31:30 (16:12)-Erfolg gegen den Tabellendritten ASC 09 Dortmund gelandet. Ein Sieg, der durchaus hätte höher ausfallen können, doch zwischenzeitlich verloren die Riemkerinnen ein wenig den Faden, zeigten in einer spannenden Schlussphase dann aber Nervenstärke und holten sich zwei wichtige Punkte. „Wir wollten diesen Sieg heute einfach ein wenig mehr als der Gegner“, zeigte sich Trainer Guido Drescher erfreut über den Auftritt seiner Mannschaft.Insbesondere in den ersten 20 Minuten zeigten die Riemkerinnen Handball auf hohem Niveau. Mit Marta Wozniak (Foto) als ideenreiche Regisseurin, die ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzte, erspielte sich die Teutonia einen komfortablen Vorsprung.

Die Spielmacherin zeigte große Übersicht, brillierte mit exzellenten Anspielen an den Kreis, die von der achtfachen Torschützin Maike Lehnen sicher verwertet wurden, und strahlte gleichzeitig Torgefahr aus.

Weil Riemke mit aufmerksamer Defensivarbeit zudem die kuriose Aplerbecker Angriffsvariante aushebelte, sich durch die Herausnahme der Torfrau zugunsten einer Feldspielerin ein Überzahlspiel zu verschaffen, lag das Team nach 22 Minuten mit 15:9 in Front. In der Folgezeit geriet der Angriffsmotor dann etwas ins Stottern, erst ein sehenswerter direkt verwandelter Freiwurf von Marta Wozniak  sorgte mit dem Halbzeitpfiff für den beruhigenden 16:12-Pausenstand.

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Riemkes 2. Herren erfüllen Pflicht im Pokal

Für die Zweitvertretung der Riemker Herren startete am Samstag (14.10.) das erste Kreispokalspiel gegen den Bochumer HC. Nach den weniger erfolgreichen Spielen in der Meisterschaft sollte das Spiel der Mannschaft endlich wieder einen Sieg bescheren. Gegen die drei Spielklassen tiefer spielenden Bochumer sollte sich dies mit einer durchschnittlichen Leistung problemlos realisiert werden können.

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Riemke II verliert den Faden

Die Verbandsliga-Handballerinnen von Teutonia Riemke verloren ihr Auswärtsspiel in Brambauer mit 17:21.

Auch im zweiten Spiel blieb die Teutonia ohne Sieg. Gegen den VfL Brambauer kamen die Grün-Weißen zunächst gut in die Partie und spielten sich über eine aggressiv arbeitende Abwehr gute Torchancen heraus. Nach 21 Minuten führten die Riemkerinnen 9:5. Drei Ballverluste in Folge brachten die Gastgeberinnen aber wieder zurück, die mit dem Pausenpfiff den 11:11-Ausgleich erzielten.

Nach der Pause verlor die Teutonia völlig ihren Faden und ließ immer wieder leichte Tore zu. Unerklärliche Entscheidungen des jungen Schiedsrichtergespanns sorgten zusätzlich für Verunsicherungen in den Reihen der Grün-Weißen. Die Brambauerinnen nutzen diese Phase und zogen mit 18:13 davon. Riemke kämpfte sich zwar noch mal auf drei Tore heran, ließ aber in der Endphase zu viele Torchancen ungenutzt.

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2. Herren muss Saisonziele korrigieren

Auch im vierten Spiel war es der Riemker Zweitvertretung nicht möglich Punkte zu sammeln.

An die gute Leistung aus dem Spiel gegen Herne wollte man anknüpfen und den ersten Saisonsieg in Sprockhövel einfahren. In dieser Liga sind alle Mannschaften auf einem guten Niveau, sodass man kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen kann. Deshalb sollte auch dieses kein leichtes werden. Zusätzlich war unser Kader durch das Fehlen von Marc-Oliver Hücker (Urlaub) und Jonathan Kogel (Studienfahrt) im Rückraum etwas eingeschränkt. Trotzdem war die Stimmung gut und alle Spieler waren hochkonzentriert.

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Auftakt nach Maß: Matchwinner Marcinowski

Eigentlich war das aktive Debüt von Timo Marcinowski am ersten Spieltag noch nicht vorgesehen. Der neue Spielertrainer des Handball-Verbandsligisten SV Teutonia Riemke traut sich zwar zu, in kniffligen Situationen „Struktur ins Spiel bringen“ zu können - doch er machte in den letzten Vorbereitungs-Wochen immer wieder deutlich, dass er das Spiel seiner Sieben viel lieber von außen steuert. Und doch drängte es den Ex-Gladbecker bei der PSV Recklinghausen auf die Platte: Beim wichtigen 27:22 (13:10)-Auftaktsieg erzielte der 31-Jährige fünf der sechs entscheidenden Treffer. Er hatte sich in der 51. Minute eingewechselt.

Eigentlich war das aktive Debüt von Timo Marcinowski am ersten Spieltag noch nicht vorgesehen. Der neue Spielertrainer des Handball-Verbandsligisten SV Teutonia Riemke traut sich zwar zu, in kniffligen Situationen „Struktur ins Spiel bringen“ zu können - doch er machte in den letzten Vorbereitungs-Wochen immer wieder deutlich, dass er das Spiel seiner Sieben viel lieber von außen steuert. Und doch drängte es den Ex-Gladbecker bei der PSV Recklinghausen auf die Platte: Beim wichtigen 27:22 (13:10)-Auftaktsieg erzielte der 31-Jährige fünf der sechs entscheidenden Treffer. Er hatte sich in der 51. Minute eingewechselt.

 

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